Was ist das „Leben in 5D“ ? (Teil1)

An so vielen Stellen begegnen einem seit geraumer Zeit Begriffe und Formulierungen wie „Leben in 5D / 4D / 3D“ , die „neue Welt“, „der Aufstieg“ und einige mehr. Doch was genau bedeutet das eigentlich und wie findet dieser sogenannte „Aufstieg“ / „Übergang“ denn eigentlich statt?

Auf social media und diversen Websites und Blogs werden Szenarien und Wahrnehmungen beschrieben und erhalten häufig den Stempel „wahr“ oder „unwahr“. Ich möchte in dieser Blogreihe einige Einblicke vermitteln in meine ganz persönliche Wahrnehmung und Wahrheit – als Mensch und als Medium.

Gleich vorweg: Ein Grundbaustein meiner persönlichen Wahrheit ist, dass es viele Wahrheiten gibt, weil diese jeweils an die eigene Schwingung gebunden ist.

Auch meine Wahrheit (so betrachtet ja „Wahrheiten“) erlangen immer mehr „Tiefe“. Dies ist bildlich gesprochen und bitte auch so zu verstehen. Denn keine unserer unzähligen (ganz persönlichen) Wahrheiten, ist besser oder schlechter, richtiger oder falscher. Auch wenn es Wahrheiten anderer Menschen gibt, mit denen ich (Ann-Kathrin) gar nicht in Resonanz gehe.

All dies differenziert zu betrachten ist bereits eine kleine Meister-Aufgabe. Meiner persönlichen Erfahrung nach, ist die „Tiefe der Wahrheit“ (bildlich gesprochen) eine andere Formulierung für die Ausdehnung und mir zugängliche Erfahrbarkeit meines Bewusstseins.

Doch beginnen wir ein Stückchen weiter vorne: dem IST-Zustand unserer gegenwärtigen Welt als Menschheit, als Kollektiv.

„Unsere Erde“ schenkt derzeit fast 8 Milliarden Menschen die Möglichkeit, sich in einem menschlichen Körper mit einer bestimmten Identität zu erfahren.
(ich werde ab jetzt „Mutter Erde“ schreiben, weil es meiner inneren Wahrheit entspricht, dass wir auf einem Wesen leben, den wir Erde genannt haben, der uns aber weder gehört noch unterworfen werden sollte)

Wir alle leben hierbei verschiedene Leben auf verschiedenen Kontinenten mit ganz unterschiedlichen kulturellen Prägungen. Und in einem größeren Ganzen betrachtet sind wir dennoch ein Kollektiv – EINS (und beeinflussen uns zu einem gewissen Grade gegenseitig, in einigen Aspekten bewusst und für uns wahrnehmbar und in anderen unbewusst und nicht oder nur bedingt wahrnehmbar).

Wir sind das Kollektiv „Mensch“ , zu Gast auf Mutter Erde.

Ich persönlich unterscheide dies, da es in meiner Wahrheit, die meiner persönlichen Wahrnehmung und Erfahrung entspricht, noch mehr „Kollektive“ gibt (z.B. das Kollektiv der Wildtiere oder der domestizierten Tiere). Für mich entspricht meiner derzeitigen Wahrheit und Erfahrung nach ein Kollektiv einer Art „Gemeinschaftsseele“ im Sinne eines „Gemeinschaftsfeldes“.

Im kleinen können wir uns dies in unseren Familien näher anschauen. So hat jedes Familienmitglied sein eigenes Feld, seine eigene Identität und Schwingung mit ganz individuellen Eigenschaften (als Ausdrucksform / Manifestation der eigenen Schwingung).

Doch darüber hinaus gibt es auch als Paar (Mann – Frau / Eltern – Kind / Bruder – Schwester usw.) oder auch als gesamte Familie (Familie XY) eine Art „familiär-kollektive Schwingung“ mit familiär-kollektiven Eigenschaften (Dynamiken) und Rollen, in denen wir untereinander miteinander (re)agieren (schwingen).

So stellt es sich meiner Wahrnehmung nach auch im größeren Kollektiv dar (z.B. dem „Kollektiv Mensch“).

Nun haben alle Individuen innerhalb des Kollektivs ihre persönlichen Erfahrungen und Themen mitgebracht. Wir schwingen (in der Regel) unterschiedlich. Mit einigen Menschen schwingen wir ähnlich oder gleich / fast gleich, mit anderen gar nicht. Niemand jedoch ist besser oder schlechter, nur weil er anders schwingt oder an einem anderen Punkt der Entwicklung steht.

Wir würden ja auch niemals auf die Idee kommen, einem z.B. 5-Jährigen zu sagen, dass er weniger Wert und schlechter ist als ein 12- oder 17-Jähriger.

In unserer irdisch chronologischen Vergangenheit – ja – da gab es dies und es war normal. Und auch heute mag es noch herrisches, autoritäres und Kinder (oder Frauen / Ausländer oder andere) abwertende Menschen geben, die dieses Feld noch in sich tragen – doch ich möchte gerne daran erinnern, dass wir alle auch in vergangenen Leben eben jene Rollen übernommen haben – und auch, dass wir all dies als Erfahrung in uns tragen und sie Teil von unserer Seelenerfahrung ist. Sind wir deshalb weniger Wert?

Es war ein Teil unserer Wahrheit, nach der wir in einem gewissen Gesellschaftskollektiv in einer bestimmten Frequenz schwingenden Realität gelebt haben und diese mitgeprägt (und irgendwann mit transformiert) haben.

Ein Mensch, der in der heutigen Zeit mit der entsprechen „alten“ Energie zu z.B. diesem Thema inkarniert hat es sicherlich nicht leicht und hat sich auch hieran geknüpft eine eigene Aufgabe mitgenommen, die wir wertschätzen, anerkennen und respektieren können. Ich habe sogar einige Menschen kennengelernt, die sich eben solche Themen mitgenommen haben, um sie nun zu transformieren und ich habe gefühlt, wie sie darunter leiden, „dass sie so sind“. Nicht selten kann dies einen enormen Einfluss auf den eigenen Selbstwert haben (auch wenn man dies ihrem äußeren Auftreten nach nie ahnen würde). So ist vermutlich niemand einfach nur „Täter“ oder „Opfer“ – in unseren vielen Inkarnationen haben wir viele Rollen übernommen und wir tragen alle alles und die hieraus resultierenden Erfahrungen in uns.

Nun ist es so, dass mir ein Blick in die Augen eines Menschen genügt und ich sehe, fühle, weiß.

Lange Jahres meines Lebens habe ich gedacht, dass alle Menschen in den Augen der Menschen lesen können. Erst vor wenigen Jahren wurde mir bewusst, dass die meisten es tatsächlich nicht können. Anders gesagt: Noch nicht können. Denn ich bin mir sicher, dass wir uns alle genau hierhin bewegen.

Macht mich das nun besser oder schlechter als andere? Nein!

Eine Fähigkeit, die ich in den ersten 30 Jahren meines Lebens nicht bewusst nutzen konnte, die mich manchmal eher verwirrt hat, die für Ablehnung und Unverständnis im Außen gesorgt hat, doch letzten Endes ist sie einfach ein Ausdrucksmittel meiner Schwingung. Bin ich deshalb immer schon „höher“ (feiner) geschwungen als andere Menschen des Kollektiv (oder meines familiären Kollektivs)? Ja und nein!

Denn selbst dieser Aspekt darf noch mal differenziert werden – wir können zu unterschiedlichen Themen / Anliegen / Situationen / Menschen unterschiedlich schwingen! Auch ich habe mir natürlich meine Themen mit in diese Inkarnation genommen und auch ich habe viel transformieren dürfen und darf es noch immer – auch ich habe meine Schattenthemen, die ich integrieren darf (dies geschieht in der Regel Schicht für Schicht).

Mit jeder weiteren „Transformation“ hebt sich mein Energiefeld an, schwingt noch „feiner“ (viele sagen: „höher“ aber das ist lediglich unsere menschliche Übertragung in Zahlen und Kategorien, ich z.B. sehe und fühle innerlich Energien in Form von „Dichte“ oder eben „feiner werdend“).

Um jetzt noch einmal auf die Frage nach 3D – 4D – 5D zurückzukommen: Diese Zahlen entsprechen meiner persönlichen Wahrheit nach einer Übersetzung für den energetischen Zustand (die Frequenz) in der wir durch unseren Alltag schwingen.

Anders gesagt: Es ist die Realität, die wir kreieren – aus unserer eigenen jeweiligen Schwingung heraus, jeden Moment aufs Neue, kontinuierlich. Jede dieser „kreierten“ Realitäten (die ja im Prinzip unsere erfahrbaren Realitäten sind), funktionieren nach anderen Gesetzmäßigkeiten (zumindest teilweise).

Mir ist hierdurch auch verständlich geworden, warum ein Mensch, der sich in der sogenannten „3D-Realität“ bewegt und hieraus schöpft (manifestiert) nicht erlebt oder „glaubt“, was andere Menschen in z.B. 5D erleben. Ihnen fehlt schlichtweg die Wahrnehmungsmöglichkeit hierfür. Wie wollen wir so jemanden „überzeugen“?

Stellen wir uns eine kleine Metapher vor:

  • Ein Mensch, der nicht riechen kann
  • ein Mensch, der über einen durchschnittlichen Geruchssinn verfügt
  • ein Menschen, der eine überaus feine Nase hat.

Sie können allesamt an demselben Ort stehen und dennoch eine ganz unterschiedliche Realität wahrnehmen. Welcher von ihnen erfährt denn nun die eine Wahrheit?

Wir können uns ja mal vorstellen, was diese drei oben skizzierten Menschen sich in folgen drei Situationen wahrnehmen (und hieraus resultierend, wie sie sich fühlen – denn unsere Wahrnehmung kreiert unser Gefühl als Reaktion hierauf).

  • Szenerie 1: eine riesige bunte Blumenwiese
  • Szenerie 2: ein Klärwerk
  • Szenerie 3: eine dichtbefahrene Hauptverkehrsstraße in einer großen Stadt wie HongKong

Alle drei Personen kommen mit geschlossenen Augen und Ohren dorthin und nehmen ausschließlich über ihren Geruchssinn war.

Was wird sich die Person wahrnehmen, die gar nichts riecht?
Was wird sich die Person wahrnehmen, die durchschnittlich riecht?
Was wird sich die Person wahrnehmen, die überdurchschnittlich gut riecht?
Welche dieser Personen ist jetzt „besser“ oder „schlechter“?
Welche dieser Personen ist jetzt „richtiger“ oder „falscher“?

Sie sind unterschiedlich und haben unterschiedlich feine Ausprägungen (in diesem Fall des Geruchssinns). Nicht mehr und nicht weniger.

Nun würde sich vermutlich die Person mit dem feinen Näschen niemals aussuchen, mitten in einem Klärwerk zu arbeiten oder in HongKong an der Hauptverkehrsstraße zu leben und falls sie es doch tut (weil sie es sich vielleicht als eine der Aufgaben mit in ihr Leben genommen hat, um hieran zu wachsen oder hieraus zu ent-wachsen), wird sie die Autoabgase anders wahrnehmen und ggf. auch darunter leiden, als die Person, die nicht riecht.

Inszenieren wir weiter: Alle drei könnten an den starken Abgasen erkranken. Ohne Bewusstsein ist der Zusammenhang aber nicht erkenntlich. Wenn diese Person, ohne Geruchssinn, vielleicht auch nicht lesen kann und niemals gelernt hat, dass Autoabgase schädlich sind, so wird sie den Zusammenhang nicht herstellen können.

Ich könnte dieses kleine Mini-Szenario nun in einige hundert oder tausend Unterbeispiele untergliedern und hiermit ein fiktives Abbild der unzähligen Variablen einflechten, welche die jeweilige Lernaufgabe und Transformationsmöglichkeiten einer der drei skizzierten Menschen weiter beeinflusst. Wenn wir dies nun mal auf einige Milliarden Menschen übertragen, ergibt sich hieraus ein schier unendlich großer „Katalog“. Jede einzelne Situation könnte dann noch um die diversen Familiensituationen erweitert werden und um das kulturelle oder sogar globale Kollektiv. Und auch darüber hinaus gibt es meiner Wahrnehmung nach „noch mehr“ – doch dies würde hier den Rahmen sprengen.

So existieren all diese verschieden frequenten Abbilder unserer Realitäten bereits seit langer Zeit ineinander und miteinander, ohne dass wir dies auch nur ansatzweise erahnt haben oder erahnen. Selbst innerhalb unserer einzelnen Lebensbereiche können wir in unterschiedlichen Schwingungen kreieren. Vielleicht leben wir unsere „Arbeit“ in 3D und unsere Hobbies in 5D? Unsere Familie in 4D und so weiter … und vielleicht schwanken wir auch innerhalb dieser Bereiche. Letzten Endes bedeutet es meiner Wahrnehmung nach einfach nur, dass wir zu bestimmten Themen in bestimmten Schwinungen unsere für uns individuelle Realität schöpfen.

Und um jetzt noch einen „on Top“ zu geben: Meiner ganz persönlichen Wahrheit nach gibt es bereits ein erfahrbares Leben auf Erden, das über 5D hinausgeht. Deshalb bezeichne ich persönlich „dieses Thema“ auch allgemein gerne als 5D+ …

… Fortsetzung folgt …

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