Über innere Heilungsprozesse (Teil 3)

? Innere Heilungsprozesse: Glaubenssätze und Verhaltensmuster erkennen und auflösen (hierzu nur einige erste Impulse, auf die ich in den folgenden Blogbeiträgen später noch näher eingehen werde):

Es gibt sehr viele wundervolle geführte Meditationen oder auch entsprechende Musik, so dass man selbst durch die eigene Art zu meditieren gleiten kann.

Meiner persönlichen Meinung nach ist dies einer der entscheidendsten Schritte, um wirklich in den Kontakt mit der Seele zu gehen (und den Verstand und alles hieran geknüpfte „Konstruierte“ hinter sich zu lassen). Ich sage meinen Klienten häufig, dass ‚alles‘ hilft, was den Kopf „abschalten“ lässt. Oft ist es schwer von einem Modus direkt in den nächsten zu switchen (zB von „Arbeit“ / „Familie“ / „Planung“ in „Meditation“).

Einigen mag hier eine gewisse Regelmäßigkeit und Konsequenz helfen (Routine). Doch meiner Meinung nach gibt es hier nicht „eine Regel für alle“. Für mich persönlich z.B. ist es genau gegenteilig – zu viel Routine blockiert mich eher. Ich bin der Typ, der frei fließt und nicht zu starren Mustern / Abläufen folgen mag.

Also überprüfe bitte stets, welcher Weg der für DICH stimmige ist (ganz unabhängig von irgendwelchen Ratgebern, die ja letztlich auch nur  auf den Erfahrungen Anderer beruhen).

Ich frage meine Klienten dann also zum Beispiel oft, ob es etwas Kreatives gibt, was ihnen Freude bereitet.

Im kreativen Seins-Zustand tritt der Verstand wie von selbst in den Hintergrund. Egal ob malen, werkeln, tanzen, backen, singen, chanten, musizieren, summen oder oder oder … eine weitere Form, die meines Erachtens auch sehr intensiv beim Loslassen unterstützt, ist die „Bewegung“ (Yoga, spazieren gehen, joggen, segeln, Radfahren, sich zu Musik zu Hause frei bewegen usw.).

Eigentlich ist es ganz egal. So lange es dich dabei unterstützt, alles in deinem Kopf zu „vergessen“ (loszulassen) und einfach nur GANZ UND GAR IN DIESEM MOMENT zu SEIN.

Mein ganz persönlicher Tipp ist, sich dabei auf das eigene Herz zu konzentrieren. Vielleicht ist es zunächst nur eine Intention. Nimm es an. Fühle hinein. Wie fühlt sich dein Herzraum in dem Moment an, in dem du singst / tanzt / malst / yogierst etc. ?

Wenn du nichts fühlst, so gehe mit deiner Achtsamkeit immer wieder hinein in genau jenes Zentrum: dein Herz-Zentrum.

(Das ist übrigens auch eine wundervolle Übung direkt vor dem Schlafengehen und nach dem Aufwachen: Frage dein Herz: „Wie fühlst du dich jetzt gerade?“ und / oder „Was möchtest du mir mitteilen?“ Schließe deine Augen sanft, berühre dein Herz mit denen Händen und lenke deine Aufmerksamkeit in deinen Herzraum und lausche.)

FÜHLE. Gib dir vielleicht auch einige Minuten Zeit. Vielleicht braucht es eine Weile, bis du die Antwort hörst / fühlst / weißt.

Und ganz wichtig: Falls eine Emotion hochkommt, LASS SIE ZU. NIMM SIE AN. Sage ihr: „Schön, dass du da bist. Danke, dass du dich mir zeigst.“ (Ja, auch wenn sie schmerzt oder wütend oder traurig ist). Atme hinein. Wichtig ist auch hierbei: fühle in das Zentrum dieses Gefühls. Wo sitzt es?

Visualisiere dabei, wie goldenes Licht dort hineinfließt, wie es den Schmerz / die Wut / die Trauer (= das Gefühl) ummantelt und einhüllt. Vielleicht magst du ergänzend hinzufügen:

„Ich danke dir, dass du dich zeigst. Ich danke dir und erkenne an, dass du so lange Zeit deinen Dienste erfülltest. Nun ist es gut. Ich lasse den Schmerz / die Trauer / die Wut jetzt los. Ich bitte um jedwede Unterstützung aus der lichtvollen Geistigen Welt, um (…) jetzt zum höchsten Wohle aller in Heilung zu geben.“

Atme einige Male tief hinein und fühle, ob (und wenn ja, was) sich verändert und ergänze:

„Ich bin jetzt bereit, mein Leben in Freude / Leichtigkeit / Vertrauen / gesund (usw.) zu leben.“

Bedanke dich. Und fühle hinein. Kannst du es fühlen? Fühlst du einen Unterschied zu dem Moment VOR dem Gespräch mit deinem Herzen?

Im nächsten Beitrag: Entwicklung & Bewusstwerdung

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