Über innere Heilungsprozesse (Teil 3)

👉 Innere Heilungsprozesse: GlaubenssĂ€tze und Verhaltensmuster erkennen und auflösen (hierzu nur einige erste Impulse, auf die ich in den folgenden BlogbeitrĂ€gen spĂ€ter noch nĂ€her eingehen werde):

Es gibt sehr viele wundervolle gefĂŒhrte Meditationen oder auch entsprechende Musik, so dass man selbst durch die eigene Art zu meditieren gleiten kann.

Meiner persönlichen Meinung nach ist dies einer der entscheidendsten Schritte, um wirklich in den Kontakt mit der Seele zu gehen (und den Verstand und alles hieran geknĂŒpfte „Konstruierte“ hinter sich zu lassen). Ich sage meinen Klienten hĂ€ufig, dass ‚alles‘ hilft, was den Kopf „abschalten“ lĂ€sst. Oft ist es schwer von einem Modus direkt in den nĂ€chsten zu switchen (zB von „Arbeit“ / „Familie“ / „Planung“ in „Meditation“).

Einigen mag hier eine gewisse RegelmĂ€ĂŸigkeit und Konsequenz helfen (Routine). Doch meiner Meinung nach gibt es hier nicht „eine Regel fĂŒr alle“. FĂŒr mich persönlich z.B. ist es genau gegenteilig – zu viel Routine blockiert mich eher. Ich bin der Typ, der frei fließt und nicht zu starren Mustern / AblĂ€ufen folgen mag.

Also ĂŒberprĂŒfe bitte stets, welcher Weg der fĂŒr DICH stimmige ist (ganz unabhĂ€ngig von irgendwelchen Ratgebern, die ja letztlich auch nur  auf den Erfahrungen Anderer beruhen).

Ich frage meine Klienten dann also zum Beispiel oft, ob es etwas Kreatives gibt, was ihnen Freude bereitet.

Im kreativen Seins-Zustand tritt der Verstand wie von selbst in den Hintergrund. Egal ob malen, werkeln, tanzen, backen, singen, chanten, musizieren, summen oder oder oder 
 eine weitere Form, die meines Erachtens auch sehr intensiv beim Loslassen unterstĂŒtzt, ist die „Bewegung“ (Yoga, spazieren gehen, joggen, segeln, Radfahren, sich zu Musik zu Hause frei bewegen usw.).

Eigentlich ist es ganz egal. So lange es dich dabei unterstĂŒtzt, alles in deinem Kopf zu „vergessen“ (loszulassen) und einfach nur GANZ UND GAR IN DIESEM MOMENT zu SEIN.

Mein ganz persönlicher Tipp ist, sich dabei auf das eigene Herz zu konzentrieren. Vielleicht ist es zunĂ€chst nur eine Intention. Nimm es an. FĂŒhle hinein. Wie fĂŒhlt sich dein Herzraum in dem Moment an, in dem du singst / tanzt / malst / yogierst etc. ?

Wenn du nichts fĂŒhlst, so gehe mit deiner Achtsamkeit immer wieder hinein in genau jenes Zentrum: dein Herz-Zentrum.

(Das ist ĂŒbrigens auch eine wundervolle Übung direkt vor dem Schlafengehen und nach dem Aufwachen: Frage dein Herz: „Wie fĂŒhlst du dich jetzt gerade?“ und / oder „Was möchtest du mir mitteilen?“ Schließe deine Augen sanft, berĂŒhre dein Herz mit denen HĂ€nden und lenke deine Aufmerksamkeit in deinen Herzraum und lausche.)

FÜHLE. Gib dir vielleicht auch einige Minuten Zeit. Vielleicht braucht es eine Weile, bis du die Antwort hörst / fĂŒhlst / weißt.

Und ganz wichtig: Falls eine Emotion hochkommt, LASS SIE ZU. NIMM SIE AN. Sage ihr: „Schön, dass du da bist. Danke, dass du dich mir zeigst.“ (Ja, auch wenn sie schmerzt oder wĂŒtend oder traurig ist). Atme hinein. Wichtig ist auch hierbei: fĂŒhle in das Zentrum dieses GefĂŒhls. Wo sitzt es?

Visualisiere dabei, wie goldenes Licht dort hineinfließt, wie es den Schmerz / die Wut / die Trauer (= das GefĂŒhl) ummantelt und einhĂŒllt. Vielleicht magst du ergĂ€nzend hinzufĂŒgen:

„Ich danke dir, dass du dich zeigst. Ich danke dir und erkenne an, dass du so lange Zeit deinen Dienste erfĂŒlltest. Nun ist es gut. Ich lasse den Schmerz / die Trauer / die Wut jetzt los. Ich bitte um jedwede UnterstĂŒtzung aus der lichtvollen Geistigen Welt, um (
) jetzt zum höchsten Wohle aller in Heilung zu geben.“

Atme einige Male tief hinein und fĂŒhle, ob (und wenn ja, was) sich verĂ€ndert und ergĂ€nze:

„Ich bin jetzt bereit, mein Leben in Freude / Leichtigkeit / Vertrauen / gesund (usw.) zu leben.“

Bedanke dich. Und fĂŒhle hinein. Kannst du es fĂŒhlen? FĂŒhlst du einen Unterschied zu dem Moment VOR dem GesprĂ€ch mit deinem Herzen?

Im nÀchsten Beitrag: Entwicklung & Bewusstwerdung

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