Über innere Heilungsprozesse (Teil 2)

? Innere Heilungsprozesse: Glaubenssätze und Verhaltensmuster erkennen und auflösen (Schritt 1 – Selbstreflexion & Disziplin: eine gewisse „Eigenarbeit“ ist Voraussetzung zu Heilung)


Über die unzähligen Tools, die es zur Auflösung von Glaubenssätzen und Verhaltensmustern gibt, existieren zahlreiche Zusammenfassungen, Übersichten und Anleitungen im Netz und auch in der Fachliteratur.

Hier gilt es, zu denjenigen Tools zu finden, die einem ganz persönlich liegen und mit denen man für sich selbst gut arbeiten kann. Dies mag individuell ganz unterschiedlich sein und mitunter auch vom persönlichen Anliegen und Entwicklungsstand sowie natürlich von den jeweils aktuell bestehenden Lebensumständen abhängen. Innere-Kind-Arbeit, Hypnosereisen, Meditation, Phantasiereisen um nur einige zu nennen …

Mein ganz persönlicher Weg war (und ist) sicherlich ein sehr ungewöhnlicher. Andererseits … welcher Weg ist schon gewöhnlich? 😉

? Fakt ist: Um die eigenen Glaubenssätze und Verhaltensmuster zu „entlarven“, bedarf es einer geübten Selbstreflexion und der Fähigkeit, sich mit dem Herzen zu verbinden (bzw. anders formuliert „den Verstand auf „Pause“ zu schalten oder ihm zumindest keinerlei Beachtung zu schenken).

Dies ist für viele der wohl schwierigste Punkt: nicht zu „denken“ bzw. sich mit dem eigenen Herzen zu verbinden.

Zumindest höre ich häufig von Klienten, dass es ihnen schwer fällt, sich aus dem Alltag und den damit verbundenen Anforderungen zu lösen. Hier ist die Seelenkommunikation / Unterstützung durch ein erfahrenes Medium natürlich ein gute Möglichkeit, um genau diese „innere Schranke“ zu passieren“ und so eine Ebene tiefer zu gelangen.

Da wir jedoch alle sehr komplexe (menschliche) Wesen mit unzähligen (Seelen)Erinnerungen und (Seelen)Traumata sind, wird es in der Regel auch mehrere Themen / Anliegen in unserem Leben geben, die wir uns anschauen und die wir in Heilung geben wollen und können. Viele dieser Themen sind miteinander verknüpft und so führt uns häufig ein Thema zum nächsten, wenn wir uns an die Arbeit machen (gleich einem Link im Internet, der wieder zu einer weiteren Information führt).

Eine gewisse „Eigenarbeit“ ist also zwangsläufig erforderlich, da sich einerseits Themen zu lösen beginnen, wodurch Veränderung im erlebten und erlebbaren Leben geschieht und andererseits auch, um selbst immer tiefer in die Anbindung zur eigenen Seele zu gelangen (und idealerweise ab einem gewissen Punkt immer weniger die Unterstützung von Außen zu bedürfen und somit wirklich frei zu sein). Denn dies verschafft uns langfristig eine ganz andere Form des Vertrauens und somit auch der Selbstwirksamkeit innerhalb unserer möglichen Handlungsfelder im Rahmen des von uns gewählten / inszenierten Lebens und den damit verbunden Botschaften unserer Seele und „Lernaufgaben“.

(Stichwort: Das Leben als Spiegel unserer inneren Überzeugungen).

Im nächsten Beitrag:
Über innere Heilungsprozesse (Teil 3)
Innere Heilungsprozesse: Glaubenssätze und Verhaltensmuster erkennen und auflösen (Schritt 2 – Verstand „off“ – Herz „on“: in die eigene Herzensverbindung gehen)

Eure Ann-Kathrin

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