Chakren unserer Haustiere (Teil 1)

In vielen Haushalten zählen Haustiere zu den Familienmitgliedern. Für mich ganz persönlich ist die Bindung zu unseren Tieren – es sind derzeit 3 Pferde und 2 Hunde – ebenso so eng, nah und intensiv wie zu mir nahestehenden Menschen. Ja, gewissermaßen sogar „noch näher“ – findest du das komisch? Oder kennst du dieses Gefühl vielleicht sogar selbst?

Doch wie kann man sich einem Tier so verbunden und nahe fühlen, vielleicht sogar näher als einem Wesen der eigenen Rasse (= Mensch) ?

Meiner persönlichen Wahrheit nach ist dies ganz einfach damit zu begründen, dass so viele Menschen so sehr in der „Trennung“ (in der Abtrennung von sich selbst, der göttlichen Anbindung und somit „allem-was-ist“) leben, dass eine wahre, echte, tiefe Nähe von ihnen gar nicht zugelassen werden kann. Viele Menschen fühlen nicht einmal ihr eigenes SEIN.

Tiere hingegen sind durch ihre ganze „Beschaffenheit“ in ihrer Wahrnehmungsebene mit viel mehr „Welten“ (Ebenen) verbunden, als die meisten Menschen. Sie nehmen die verschiedenen Welten auf eine ganz natürlich Art und Weise wahr. Für sie ist es ganz normal. Sie analysieren sie aber auch nicht. Sie SIND einfach. Ihre Liebe ist bedingungslos.

Warum sind uns unsere Tiere so nahe ?

Unsere sogenannten „Haustiere“ stehen in einer ganz besonderen Beziehung mit und zu uns – ihren Menschenbegleitern. Nicht nur im physischen Beisammen-Leben, sondern auch im energetischen Austausch miteinander.

Ebenso wie wir Menschen haben die Tiere Chakren und eine Aura. Über diese Energiezentren in ihrem Körper (sowie den Energiezentren außerhalb ihres Körpers) sind sie mit uns und Allem-was-ist in einer ständigen Verbindung und Wechselbeziehung.

Unsere Energien (z.B. Gedanken, Gefühle) fließen auch in das Energiefeld unseres Tieres – und dort können sie „feststecken“ oder anhaften. Denn unsere menschlichen Themen können von unseren Tieren übernommen / abgenommen werden.

Bildlich gesprochen kannst du dir einen solchen Fall so vorstellen, dass die bestehende energetische Leitung „einseitig“ genutzt wird – unsere Energien fließen zu unserem Tier und bleiben dort „hängen“. Geschieht dies dauerhaft oder über einen langen Zeitraum, können sich hierdurch im Energiesystem unseres Tieres richtige Blockaden entwickeln, die sich mit der Zeit (ebenso wie bei uns Menschen) auch körperlich manifestieren können.

Die Anordnung der Chakren entlang der Wirbelsäule – es wird ein weiteres Chakra beschrieben (hier: schwarz), welches grundsätzlich mit einbezogen wird, wenn an einem Chakra gewirkt wird.

Quelle: Cyndi Dale „Der Energiekörper der Tiere“ / Lotos-Verlag 20219)
Illustration von Ann-Kathrin Anthon ©12/2021

Leider leben wir noch immer in einer Welt, in der das Tier zu großen Teilen als „weniger wertvoll“ betrachtet wird, obwohl uns die Tiere, ebenso wie Mutter Erde, mit bedingungsloser Fülle und Liebe begegnen und uns so viele wertvolle und lehrreiche Botschaften über das Leben und unser Sein, auch das Verbunden-sein, lehren.

Dabei sind es gerade die uns nahestehenden Tiere, die mitunter unsere größten Lehrmeister, Guides und Heiler sind. Warum nur möchte sich die menschliche Rasse so gerne über andere erheben?

Die Energetische Wahrnehmung – zwischen den Welten – in vielen Welten zu Hause

Oftmals wünschte ich mir, dass alle Menschen die Welt so wahrnehmen könnten wie ich. Dies soll mich in keinster Weise als etwas „Besonderes“ hervorheben, vielmehr drückt es den Schmerz aus, den ich manches Mal fühle, wenn ich erlebe, zu welchen Handlungen, Taten und Äußerungen Menschen in der Lage sind, wenn sie sich über andere Wesenheiten erheben (letzten Endes geschieht dies ja bereits innerhalb der eigenen Rasse „Mensch“).

Es ist also vielmehr mein leiser Versuch des Ausdrucks, dass ich mir ganz sicher bin: Wenn jeder Mensch die feinstofflichen Welten sehen oder fühlen könnte, dann könnte er zumindest erahnen, welche wichtige, einzigartige Funktion jede Wesenheit hat und dass wir alle eins sind, miteinander schwingend, in Wechselbeziehung zueinander stehend. Dann würden wir alle in Liebe aufgehen und berührt sein von der Schönheit und Einzigartigkeit eines jeden Wesens, statt in die Spaltung, Abwertung, Misshandlung oder gar Mord zu gehen.

Dharma & Karma – unsere Haustiere dienen uns mindestens genauso wie wir ihnen

Unter diesem Aspekt sind unsere Haustiere gewissermaßen auch „Diener“ in vielerlei Hinsicht. Gerne möchte ich ein Beispiel anführen: Mit dem eigenen Haustier fühlt sich ein Mensch in der Regel verbunden. Wir wollen für unsere tierischen Familienmitglieder nur das Beste, genießen unsere Zeit mit ihnen, kuscheln, versorgen sie mit Nahrung, Aufmerksamkeit, einem Lebensraum und mit unserer Liebe und Zeit. Wir sind in einer mehr oder weniger bewussten Beziehung mit ihnen. Dies mag vielleicht individuell sehr unterschiedlich definiert werden (wie in jeder Beziehung), doch vielleicht lässt es sich unter dem Begriff „Fürsorge“ zusammenfassen. Wir „sorgen“ für unsere Haustiere.

Was wäre, wenn unsere Haustiere auch für uns sorgten?

Unsere Haustiere dienen uns – und dem gesamten Kollektiv – in vielerlei Hinsicht. Auch mit unseren Haustieren haben wir Seelenabsprachen getroffen. Auch die Seelen unserer Tiere erfahren Wachstum, Ausdehnung in Form von Erfahrung. Auch ihre Leben folgen dem Dharma & Karma.

Gerade unsere domestizierten Tiere sind in einer sehr engen energetischen Verbindung mit uns. Tiere verfügen, genau wie wir Menschen, über ein Chakren-System und eine Aura. Und über eben diese Chakren sind sie mit allem, was sie umgibt, verbunden – auch und insbesondere mit uns: ihren menschlichen Begleitern.

Ebenso wie wir Menschen über unsere Chakren mit Allem verbunden sind, sind es die Tiere auch. Und in diesem energetischen Fluss, nehmen unsere Haustiere den ihnen nahestehenden Menschen vieles „ab“, denn wir stehen in einer sehr intensiven / engen energetischen Wechselbeziehung zueinander.

So kommt es oft vor, dass unsere Haustiere die Themen und ggf. auch Krankheiten von uns Menschen übernehmen können. Über unsere energetischen Bänder, kann ein einseitiger Energiefluss entstehen, mit dem wir Menschen unsere Energien an das Tier übertragen. Dies kann unbewusst und unwissend geschehen. Viele Menschen sind sich noch nicht einmal im Klaren darüber, was ihre angestauten, unterdrückten Gefühle, negativen Gedankenmuster energetisch bewirken. Sie wissen weder, dass diese ihr eigenes Energiesystem aus dem Gleichgewicht bringen, noch das anderer Menschen oder gar ihrer Tiere.

Ein Beispiel?

Ich möchte hier gerne ein sehr praxisnahes Beispiel von mir und meinem mir extrem nahestehenden Hund anführen: Es hat eine Zeit gegeben, in dem ich unter sehr starkem „Herzschmerz“ gelitten hatte. Ich hatte Liebeskummer und „Weltkummer“. Dieses gesamte Leben hatte ich zu der damaligen Zeit als sehr schmerzhaft wahrgenommen. Vielleicht weißt du, wie sich „Herzschmerz“ anfühlt.

Zu der damaligen Zeit hatte ich zu meinem Hund oft gesagt: „Du bist mein Herz“. Es war als Liebkosung gemeint. Er war in jener Phase meines Lebens der einzige für mich erkennbare Sonnenschein in meinem Leben gewesen und ich war unendlich dankbar und froh, dass er als Seelenbegleiter an meiner Seite lebte. Vollkommen unbedacht und unreflektiert hatte ich diese Formulierung benutzt, um meiner Liebe Ausdruck zu verleihen.

Bei der jährlichen tierärztlichen Vorsorge-Untersuchung traf mich ein Schock. Es wurden Herz-Rhythmus-Probleme festgestellt. Ich konnte es nicht glauben, schließlich ernährte ich ihn außerordentlich gesund, wir hatten viel Bewegung, waren viel in der Natur und er war immer mit mir joggen gegangen – zudem war er noch nicht alt. Ich hatte mich allerdings tatsächlich seit einigen Monaten gewundert, da er beim Joggen auf einmal ständig Pausen forderte.

Es begann eine lange Suche. Die näheren Untersuchungen zeigten keine Auffälligkeiten (z.B. keine Vergrößerung des Herzens, wie sie laut Auskunft des Tierarztes eigentlich vorliegen müsste). Er sagte mir, ich solle es gut im Auge behalten, es könne ein Frühstadium sein. Ich begann, nach Anweisung des Tierarztes, regelmäßig den Herzschlag zu kontrollieren und es begann ein wahres Kopfkino.

Ich fragte mich, was die Ursache dieser Beschwerden sein könne – und erhielt prompt die Antwort meiner Seelenführung: „Du bist mein Herz.“

Ich war geschockt und hatte ein unglaublich schlechtes Gewissen. Ich fühlte mich wie die zukünftige „Mörderin“ meines geliebten Seelengefährten. Gemeinsam mit einigen Kollegen führte ich eine Weile lang Energetische Fernheilungen für meine Fellnase durch und „befreite“ ihn von dieser Verantwortung, meinen Herzschmerz in sein System zu übernehmen.

Ich durfte, musste und WOLLTE die Verantwortung für meinen Herzschmerz übernehmen und ihn heilen – und das tat ich. Es war eine extrem transformierende Zeit.

Heute läuft und tobt mein Hund wieder putzmunter. Ich bin dankbar für jeden Tag, den ich mit ihm lebe und bin mir in dem oben beschriebenen Moment über die Verantwortung, die wir unseren Tieren auch im alltäglichen Gefühlsleben haben, bewusst geworden. Ich überlege seither viel bedachter, mit welchen Worten und Gedanken ich meine Tiere und auch meine Mitmenschen liebkose. Welche Energie sende ich in ihr Feld? Welche Verantwortung gebe ich vielleicht aus Bequemlichkeit oder Unachtsamkeit – oder ja, auch aus Unwissenheit mit in das Feld meines Gegenübers?

Der Weg ist immer derselbe: Vom Feinstofflichen zum Grobstofflichen. Wir dürfen uns sehr genau überlegen, was wir manifestieren wollen. Deshalb ist es so wichtig, bei Problemen von uns nahestehenden Tieren, auch zu überprüfen, ob und wenn ja welche Anteile wir hierin haben. Denn sehr oft haben die Auffälligkeiten und Symptome unserer Tiere auch etwas mit uns Menschen zu tun, denen sie nahe stehen. Das Schöne ist: Wir können jederzeit beginnen, mit uns selbst zu arbeiten, uns zu klären, heilen und somit natürlich auch unsere Tiere unterstützen.

Mehr in Kürze: in Teil 2

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